Angebot für Sicherheitsventil anfordern

Teilen Sie uns Ihr Medium, Ansprechdruck, Temperatur, Größe, Norm oder Datenblatt mit, und unser Team wird Ihre Anforderungen prüfen und mit den entsprechenden nächsten Schritten antworten.

Zertifizierte Abblaseleistungskurve und Typenschild richtig lesen

Erfahren Sie, wie Sie Typenschilddaten von Sicherheitsventilen und Aufzeichnungen zur zertifizierten Abblaseleistung lesen, Ventil und Dokumentation abgleichen und Lücken vor der technischen Prüfung erkennen.

Kommentierte Zertifizierungsaufzeichnung der Kapazität mit dem Nennwert zusammen mit Medium, Druckbereich, Strömungsgeometrie und Anwendbarkeitsbedingungen.

Ein Sicherheitsventil-Typenschild und ein Nachweis der zertifizierten Abblaseleistung sollten zusammen gelesen werden, nicht als zwei unabhängige Informationen. Das Typenschild hilft festzustellen, welches Ventil und welche Konfiguration vorliegt; der Leistungsnachweis zeigt, welche Leistungsnachweise für ein definiertes Druckentlastungseinrichtungs-Design und eine definierte Auslegungsgrundlage gelten.

Der häufige Fehler besteht darin, ein bekanntes Modell, einen Einstelldruck oder einen Leistungswert zu finden und sofort mit dem Vergleich der Werte zu beginnen. Eine technisch korrekte Zahl kann dennoch der falsche Nachweis sein, wenn sie zu einem anderen Ventiltyp, einer anderen Konfiguration, einem anderen zertifizierten Medium oder einer anderen Nennbedingung gehört.

Eine bessere Prüfung folgt einer Nachweiskette: physisches Ventil → Typenschild und Rückverfolgbarkeit → Design/Konfiguration → Nachweis der zertifizierten Abblaseleistung → anwendbare Nennbedingung.

“Nachweis der zertifizierten Abblaseleistung” ist bewusst weiter gefasst als “Leistungskurve”. Je nach Quelle und Zertifizierungsmethode können Leistungsinformationen als Wert, Tabelle, Listung, Durchflussfaktor, Koeffizient oder Kurve dargestellt werden. Die erläuternden Unterlagen des National Board NB-18, zum Beispiel, erkennen mehrere Methoden zur Ermittlung zertifizierter Abblaseleistungswerte an, anstatt eine einzige universelle grafische Kurve zu fordern.

Dieser Leitfaden konzentriert sich daher darauf, wie die Dokumente zu interpretieren und abzugleichen sind. Er ersetzt nicht die Entlastungsmengenberechnung, den vollständigen Ventilauslegungsprozess oder die Überprüfung des installierten Systems.

Ventil und Dokument vor dem Lesen der Abblaseleistung abgleichen

Bevor Sie die Abblaseleistung lesen, stellen Sie sicher, dass die Leistungsinformationen tatsächlich zu dem zu prüfenden Ventil gehören.

Beginnen Sie mit den Identifikationsmerkmalen, die auf dem physischen Ventil, dem Typenschild und den Begleitdokumenten verfügbar sind. Je nach Hersteller und Zertifizierungsweg können nützliche Abgleichsinformationen den Hersteller, das Modell oder den Design-Typ, die Einlass- und Auslassgröße, den Einstelldruck, Serien- oder Tag-Informationen, die Zertifizierungskennung und leistungsbezogene Konfigurationsdaten umfassen.

Diese Identifikationsmerkmale erfüllen nicht alle denselben Zweck.

Für National Board-Aufzeichnungen wird die Kapazitätszertifizierungsnummer dem Ventiltyp zugeordnet. Sie darf nicht mit einer Herstellerseriennummer verwechselt werden, die zur Rückverfolgung eines einzelnen physischen Ventils dient. NB-18 erfasst außerdem den kommerziellen Konstruktionstyp-Namen des Herstellers und die zutreffende Konstruktionscode-Bezeichnung.

Bei Austausch oder Dokumentenprüfung kann eine Modellfamilie die allgemeine Konstruktion identifizieren, eine kapazitätsrelevante Konfiguration muss jedoch gegebenenfalls weiterhin geprüft werden. National Board NB-500 erfordert eine Prüfung, wenn Konstruktionsänderungen den Strömungsweg, den Hub oder die Leistungsmerkmale des Druckentlastungsventils beeinflussen.

  1. Das physische Ventil anhand des vorhandenen Typenschilds und der Kennzeichnungen identifizieren.
  2. Hersteller- und Konstruktions-/Modellangaben mit der zugehörigen Dokumentation abgleichen.
  3. Die Größe und alle kapazitätsrelevanten Konfigurationsangaben prüfen.
  4. Den zutreffenden Zertifizierungs- oder Bezeichnungskontext bestätigen.
  5. Erst danach die Kapazitätsangaben zum Vergleich heranziehen.

Das Ziel ist einfach: Führen Sie keine genaue Kapazitätsberechnung oder einen Vergleich mit der Dokumentation für das falsche Ventil durch.

Das Typenschild lesen – was die einzelnen Felder belegen

Es bringt keinen Nutzen, das Typenschild-Layout eines Herstellers auswendig zu lernen und anzunehmen, dass jedes Sicherheitsventil gleich aussieht. Lesen Sie das Typenschild des Sicherheitsventils anhand der Belegfunktion der Informationen.

Beschriftetes Typenschild eines Sicherheitsventils, das zeigt, welche Kennzeichnungen das Ventil, die Druckbasis, kapazitätsbezogene Daten und den Zertifizierungskontext identifizieren.
Beschriftetes Typenschild eines Sicherheitsventils, das zeigt, welche Kennzeichnungen das Ventil, die Druckbasis, kapazitätsbezogene Daten und den Zertifizierungskontext identifizieren.
Interpretation der Typenschildinformationen nach Belegfunktion
Belegfunktion Informationen, die Ihnen begegnen können Was sie belegen Was dadurch allein nicht festgelegt wird
Identität und Rückverfolgbarkeit Hersteller, Modell/Bauart, Serien- oder Kennzeichnungsinformationen, sofern angegeben Welches physische Ventil oder Design wird geprüft Zertifizierte Abblaseleistung oder Eignung für den Anwendungsfall
Druckinformationen Einstelldruck, Druckeinheit und weitere druckbezogene Daten, sofern zutreffend Druckbezogene Identität und Nennweiten-/Druckstufenkontext Die vollständige Leistungsgrundlage
Durchfluss- und Leistungsinformationen Leistungs-, Strömungsquerschnitts-, Koeffizienten- oder Öffnungs-bezogene Informationen, sofern zutreffend Leistungsbezogene Merkmale des Designs Die erforderliche Abblasemenge des geschützten Systems
Zertifizierungsinformationen Zutreffende Code-Bezeichnung, ASME-Kennzeichnung oder National Board-Kennzeichnung Zertifizierungskontext und -umfang Automatische Projektannahme
Konfigurations- oder Einsatzkontext Temperatur- oder herstellerspezifische Konfigurationsangaben, sofern vorhanden Zusätzliche Nachweise für die Zuordnung des Ventils zur Dokumentation Eignung für den vollständigen Prozess oder die installierte Anlage

Dieser Ansatz “Feld → Nachweisfunktion → Grenze” ist nützlicher als ein Feldglossar, da ein gültiges Feld dennoch etwas belegen soll, wofür es nie vorgesehen war.

Beispielsweise hilft eine Einlass- oder Auslassanschlussgröße bei der Identifizierung der Rohrleitungsschnittstelle. Sie ersetzt jedoch keinen Nachweis der Abblaseleistung. Zur tiefergehenden Unterscheidung zwischen Nennanschlussgröße, innerer Strömungsgeometrie und Leistungsfähigkeit siehe Zertifizierte Abblaseleistung vs. Anschlussgröße.

Für Geräte mit National Board-Kennzeichnung ergänzt NB-500 eine engere Regel: Wenn eine Organisation die NB-Kennzeichnung, anwendet, muss der auf dem Druckentlastungsgerät oder dem angebrachten Typenschild angegebene Wert für Abblaseleistung oder Strömungswiderstand dem vom National Board zertifizierten Wert entsprechen. Das gekennzeichnete Gerät muss zudem ein vom National Board zertifizierter Typ innerhalb des geltenden Berechtigungsumfangs sein.

Das ist ein starker Kapazitätsnachweis innerhalb dieses Zertifizierungsrahmens. Es macht jedoch nicht jedes andere Feld des Typenschilds zu einer allgemeingültigen Anforderung und belegt nicht die vollständige Eignung des Ventils für ein bestimmtes Prozesssystem.

Eine zertifizierte Kapazitätskurve oder -tabelle aus ihrer Grundlage lesen, nicht nur die Zahl

Ein zertifizierter Kapazitätswert sollte niemals von der Grundlage getrennt werden, unter der er ermittelt wurde.

Das National Board NB-18 veranschaulicht dies deutlich. Seine Zertifizierungsaufzeichnungen können einen quantitativen Kapazitätswert mit Einheiten, Prüfmedium, zertifiziertem Medium, Einlass-/Auslassgröße, Strömungsfläche, Öffnungsdurchmesser, Mindesthub, gültigen Einstelldruckbereichen und Code-Bezeichnungen verknüpfen. NB-18 erkennt zudem verschiedene Methoden zur Ermittlung zertifizierter Werte an, darunter direkte Kapazitäts-, Durchflussfaktor- oder Steigungsmethoden sowie koeffizientenbasierte Methoden.

Kommentierte Zertifizierungsaufzeichnung der Kapazität mit dem Nennwert zusammen mit Medium, Druckbereich, Strömungsgeometrie und Anwendbarkeitsbedingungen.
Kommentierte Zertifizierungsaufzeichnung der Kapazität mit dem Nennwert zusammen mit Medium, Druckbereich, Strömungsgeometrie und Anwendbarkeitsbedingungen.
  1. Ermitteln, was die Zahl darstellt.
    Feststellen, ob das Dokument eine direkte Durchflusskapazität, einen Koeffizienten, einen Durchflussfaktor oder einen anderen Nennwert angibt. Nicht davon ausgehen, dass zwei mit “Kapazität” bezeichnete Zahlen nach derselben Methode ermittelt wurden.
  2. Die Einheit prüfen, bevor Werte verglichen werden.
    Eine Kapazitätszahl ohne ihre Einheit und Grundlage ist nicht zum Vergleich geeignet. Massenstrom- und Volumenstromwerte sollten nicht als austauschbar behandelt werden, nur weil es sich bei beiden um Durchflussgrößen handelt.
  3. Das zertifizierte Medium ermitteln.
    NB-18 unterscheidet das Prüfmedium verwendet bei der Erstzertifizierungsprüfung aus dem zertifizierte Medien durch die Zertifizierungsaufzeichnung abgedeckt.
  4. Prüfen Sie die Größe und die Strömungsgeometrie, die der Aufzeichnung zugeordnet sind.
    Anschlussgröße, Strömungsfläche und Öffnungsdurchmesser sind separate Informationen. NB-18 erfasst diese unabhängig voneinander und identifiziert zudem den Mindesthub für Druckentlastungsventile.
  5. Bestätigen Sie, dass das Ansprechdruck innerhalb der zutreffenden Aufzeichnung liegt.
    NB-18 ordnet minimale und maximale Ansprechdrücke der Größe, dem Kennzeichen und dem zertifizierten Medium zu. Ein eingestempelter Ansprechdruck ist daher ein nützlicher Abgleichpunkt, definiert aber für sich genommen nicht die gesamte Leistungsgrundlage.
  6. Lesen Sie die Einschränkungen, bevor Sie den Wert verwenden.
    NB-18 stellt ausdrücklich fest, dass die aufgeführten Nennwerte unter Bedingungen der Ausblasung in die Atmosphäre ermittelt wurden, und weist darauf hin, dass berechnete Leistungswerte bei vorhandenem Gegendruck am Austritt möglicherweise nicht anwendbar bleiben. Zudem wird angegeben, dass Leistungswerte nur für die Bedingungen zertifiziert sind, unter denen sie ermittelt wurden.

Diese Einschränkung aus NB-18 sollte nicht verallgemeinert werden zu der Aussage, dass jedes Leistungsdokument aus jedem Zertifizierungssystem exakt dieselbe Grenze hat. Sie zeigt das übergeordnete technische Prinzip: eine zertifizierte Leistung ist bedingungsgebundener Nachweis, keine universelle Durchflusszahl.

Erst nachdem Ventilidentität, Nennwertmethode, Einheit, zertifiziertes Medium, zutreffende Größe/Konfiguration, Druckbereich und relevante Einschränkungen übereinstimmen, sollte der Wert mit der technischen Anforderung verglichen werden.

Wenn die Aufgabe weiterhin darin besteht, die erforderliche Abblasekapazität, die Entlastungsbedingungen oder die erforderliche Öffnung zu bestimmen, verwenden Sie die separate Leitfaden zur Auslegung von Sicherheitsventilen und zur zertifizierten Abblasekapazität. Diese Berechnung gehört zu einem anderen Engineering-Schritt.

Abgleich der Abblaseleistungsaufzeichnung mit dem physischen Ventil

Typenschild und Abblaseleistungsaufzeichnung zu verstehen reicht nicht aus, wenn sie nie miteinander verknüpft werden.

Der nächste Schritt besteht darin, zu prüfen, ob das physische Ventil und der Abblaseleistungsnachweis dieselbe abblaseleistungsrelevante Ausführung beschreiben.

Nachweiskette, die das physische Sicherheitsventil und das Typenschild mit der zertifizierten Ausführung, der Abblaseleistungsaufzeichnung und der geltenden Auslegungsgrundlage verknüpft.
Nachweiskette, die das physische Sicherheitsventil und das Typenschild mit der zertifizierten Ausführung, der Abblaseleistungsaufzeichnung und der geltenden Auslegungsgrundlage verknüpft.
Abgleich des physischen Ventils mit dem Nachweis der zertifizierten Abblaseleistung
Abgleich Seite physisches Ventil / Typenschild Seite zertifizierte Abblaseleistung Zu beantwortende Frage
Hersteller Herstelleridentifikation Angaben zum zertifizierten Hersteller/Montagebetrieb Prüfen Sie Nachweise aus der richtigen Quelle?
Konstruktion Modell, Bauart oder sonstige Konstruktionsbezeichnung Zertifizierte Bauart Gehört der Datensatz zu dieser Bauart?
Größe Angegebene Eintritts-/Austrittsgröße, sofern verfügbar Aufgeführte anwendbare Größe oder Bereich Gilt der zertifizierte Datensatz für diese Größe?
Strömungsgeometrie Öffnung, Strömungsfläche oder zugehörige Daten, sofern verfügbar Zertifizierte Strömungsfläche/Öffnungsdaten Beschreibt der Kapazitätsnachweis die gleiche Strömungskonfiguration?
Druck Eingeprägter Ansprechdruck Anwendbarer zertifizierter Ansprechdruckbereich Liegt dieses Ventil innerhalb des Nennbereichs?
Medium Kann in Begleitdokumentation statt auf dem Typenschild angegeben sein Zertifiziertes Medium Ist die Kapazitätsgrundlage für den verglichenen Einsatzfall relevant?
Zertifizierung Kennzeichnung oder Bezeichnung, sofern zutreffend Zertifizierungsregistrierung und Bezeichnung Passt der Zertifizierungskontext?

Nicht jedes Ventil-Typenschild enthält jedes Feld dieser Tabelle. Der Zweck besteht nicht darin, von jedem Hersteller einen identischen Satz von Kennzeichnungen zu verlangen. Ziel ist es, genügend unabhängige Übereinstimmungsinformationen zu erhalten, um festzustellen, dass der Kapazitätsnachweis für die tatsächlich vorliegende Ausführung gilt.

Die Kapazitätszertifizierung ist an die Ausführungen von Druckentlastungseinrichtungen gebunden. NB-500 besagt, dass Änderungen, die den Strömungsweg, den Hub oder die Leistung beeinflussen, einer Überprüfung bedürfen, während National Board NB-501 die Auslegungsprüfung, die Erstzertifizierungsprüfung und die Produktionszertifizierungsprüfung als Bestandteile des Zertifizierungsprozesses beschreibt.

In der Praxis ist die Nachweiskette nachvollziehbar zu halten: physisches Ventil → identifizierende Informationen → zertifizierte Ausführung/Konfiguration → Kapazitätsnachweis → Nennbedingungen.

Diese Kette darf nicht auf “das Modell sieht richtig aus” reduziert werden.”

Es gibt außerdem eine wichtige Einschränkung bei historischen Daten. Die aktuelle NB-18-Datenbank führt keine Organisationen auf, die keine Zertifizierung mehr besitzen, und keine Geräteausführungs-Zertifizierungen, die nicht mehr produziert werden. Bei einem älteren installierten Ventil, ist ein fehlendes aktuelles NB-18-Ergebnis kein Beweis dafür, dass der Ventiltyp nie historisch zertifiziert war. Historical verification may require a different path through the National Board.

Know What Certification Evidence Proves—and What It Does Not

Certification evidence becomes most useful when its scope is kept intact.

ASME’s current pressure-relief-device conformity-assessment framework uses BPVC Section XIII for pressure-relief-device certification requirements, while other applicable BPVC Sections can remain relevant to particular certification scopes. For example, ASME’s current Required Code Books guidance identifies both Section VIII Division 1 and Section XIII within the UV certification requirements. The correct interpretation therefore depends on the applicable designator, certification route and project code basis rather than on a simplified “old section versus new section” rule.

The National Board program adds a related but distinct layer. NB-500 requires a pressure-relief device bearing the NB mark to be a National Board-certified type, while NB-501 describes design review, initial certification testing and production certification testing as parts of the program.

What certification evidence supports—and what still requires project engineering
Certification evidence can support Certification evidence does not establish by itself
A defined pressure-relief-device design or type has been certified within the applicable program Die erforderliche Abblasemenge des geschützten Systems
Capacity or flow-resistance evidence has been established under that certification framework That a specific project calculation is correct
The applicable certification/designator context That the installed inlet and outlet piping are acceptable
Authorized marking within the defined scope Material compatibility with every possible process medium
A traceable basis for reviewing the device rating Acceptance by every owner, jurisdiction or project specification

The National Board cautions against interpreting its records too broadly: NB-18 states that it has not tested each production device and that installation, operating conditions and manufacturer recommendations still need to be considered when selecting a pressure-relief device for service.

The practical boundary is not certification mark → valve automatically approved for the project. It is certification evidence → one verified part of the project’s overall technical evidence.

The same distinction works in the other direction. Missing or inconsistent documentation does not automatically prove that a valve is physically defective, unsafe or noncompliant. It means the evidence available to the reviewer is insufficient for the conclusion being attempted.

For a broader explanation of certification and standards roles, see the Leitfaden zu Sicherheitsventilstandards.

For current ASME conformity-assessment scope information, refer to the ASME conformity-assessment requirements.

Stop the Review When the Evidence Does Not Match

A good nameplate review does not have to end with “approved” or “rejected.” Often the correct result is simply: the current evidence is not sufficient yet.

Mismatches That Require Further Verification

Documentation mismatches and the appropriate next action
What you find Warum es wichtig ist Appropriate next action
Physical valve identity cannot be established You cannot reliably connect the capacity record to the device Recover readable nameplate/tag and manufacturer identification
Design or capacity-relevant configuration differs The certified rating may belong to a different design Obtain the exact configuration and corresponding capacity documentation
Certified medium is unclear or different The capacity basis may not be comparable Verify the applicable certified medium and rating basis
Set pressure is outside or cannot be tied to the applicable range The record may not cover the valve being reviewed Obtain the applicable certification or rating record
Connection size matches but flow/orifice evidence does not Mechanical fit is not capacity equivalence Confirm exact flow area/orifice and supported capacity
NB-18 atmospheric-discharge capacity is being applied where back pressure matters The published rating may not apply directly Obtain the applicable manufacturer or project engineering basis
Nameplate capacity conflicts with the certification record At least one part of the evidence chain is unresolved Resolve the discrepancy before choosing either value
Mark or designator scope is unclear The meaning of the certification cannot be established Confirm the applicable certification scope
Older valve is absent from today’s NB-18 database Current search results do not necessarily show historical certification Request historical verification instead of assuming non-certification

The National Board’s NB-18 limitations support this cautious approach: its listed capacities are condition-specific, the database has current-versus-historical limitations, and installed operating conditions still have to be considered.

Verwenden verify before relying here—not automatically “unsafe,” “noncompliant” or “must be replaced.”

What to Request Before the Review Continues

Do not answer an evidence gap with the vague request “please send the certificate.” Ask for the document that closes the actual gap.

For an unclear valve identity, request a readable nameplate/tag record and manufacturer identification. If the certified design is unclear, request the applicable certification listing or manufacturer record. If capacity is the problem, request the capacity table, listing or certificate with its unit, certified medium and relevant rating basis.

If the configuration does not match, obtain documentation identifying the exact certified configuration. If the installed conditions differ from the basis of the capacity record, the missing input is not another nameplate photograph—it is the manufacturer or project engineering evidence that addresses those conditions.

Continue review: the valve identity, capacity evidence and relevant rating basis align.

Verify further: an important relationship is unresolved but can be closed with additional evidence.

Do not rely on the capacity comparison yet: known information conflicts or the rating basis does not match the condition being evaluated.

These are practical document-review states used in this guide, not ASME or National Board regulatory classifications.

For the broader purchasing and document-control process, continue with the Checkliste für die Beschaffung von Sicherheitsventilen.

The final decision should still be made against the applicable project code, equipment design basis, service conditions and authorized engineering review—not from a nameplate field in isolation.

Nachricht senden

Inhaltsverzeichnis