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Sechskantschrauben – Grobgewinde (DIN 931 / DIN 933)

Bei Anwendungen mit Gusseisen, Aluminiumgehäusen oder Montageumgebungen vor Ort versagen Feingewinde häufig aufgrund von Falschverschraubung oder Ausreißen (Scherversagen des Gewindes). Sunhy Grobgewinde-Sechskantschrauben wurden entwickelt, um diesen Montageengpass zu lösen. Mit einer größeren Gewindesteigung und tieferen Flankenverzahnung bieten diese Schrauben eine überlegene Beständigkeit gegen Ermüdungszyklen und Ausreißkräfte im Vergleich zu Feingewinden. Sie sind für Baustahl, schwere Maschinen und Automobilchassis konzipiert und gewährleisten eine zuverlässige Vorspannung, auch wenn sie mit Schlagschraubern montiert werden oder wenn das Risiko einer Gewindeschädigung besteht.

Technische Spezifikationen

Normen

DIN 931 (Teilgewinde), DIN 933 (Vollgewinde), ISO 4014, ISO 4017, ANSI B18.2.1

Werkstoffgüten

Kohlenstoffstahl: Klasse 4.8, 8.8 (mittlerer Kohlenstoff), 10.9 (Legierungsstahl SCM435), 12.9

Edelstahl: A2-70 (SS304), A4-80 (SS316)

Toleranzklasse

Produktgüte A (d≤M24 und l≤10d), Produktgüte B (>M24)

Gewindeart

Metrisch Grobgewinde (M), UNC / BSW

Durchmesserbereich

M6 – M64 (1/4″ – 2-1/2″)

Oberflächengüte

Schwarzoxid, Verzinkt (Cr3+), Feuerverzinkt (HDG), Geomet 500A, Dacromet

Zertifikate

ISO 9001:2015, EN 10204 3.1 Materialzeugnis

Warum Grobgewinde (UNC/Metrisch Grobgewinde) spezifizieren?

  • Anrissfestigkeit in weichen Materialien: Beim Verschrauben in Werkstoffe geringerer Festigkeit wie Gusseisen (Motorblöcke) oder Aluminium (Gehäuse), Grobgewinde ist zwingend erforderlich. Die größere Gewindesteigung führt zu einem größeren Materialvolumen zwischen den Gewinden, was die Scherfläche erheblich vergrößert. Dies verhindert, dass die Innengewinde des teuren Gussstücks ausreißen, bevor die Schraube ihre Streckgrenze erreicht.

  • Vermeidung von Fressen (Kaltverschweißen): Bei Anwendungen mit Edelstahl (A2/A4) ist Fressen ein häufiger Ausfallmodus während der Montage. Grobgewinde haben einen größeren Steigungswinkel und mehr Spiel als Feingewinde, wodurch die Reibungswärmeerzeugung pro Umdrehung reduziert wird. Dadurch sind sie weniger anfällig für Festfressen bei Hochgeschwindigkeitsmontagen.

  • Ermüdungs- und Schlagzähigkeit: Während Feingewinde eine etwas größere Spannungsfläche haben, bieten Grobgewinde eine bessere Ermüdungsverteilung in unvollkommen ausgerichteten Verbindungen. Bei Stahlbauverbindungen, die geringen Setzungen oder Vibrationen ausgesetzt sind, bewältigt das robuste Gewindeprofil einer Schraube der Festigkeitsklasse 10.9 mit Grobgewinde zyklische Belastungen ohne Rissbildung an der Gewindewurzel.

Basierend auf ISO 4017 / DIN 933 (Vollgewinde)

Gewindegröße (d)Steigung (P)Schlüsselweite (s)Kopfhöhe (k)Prüflast (Festigkeitsklasse 8.8)
M61,00 mm10,00 mm4,00 mm11.600 N
M81,25 mm13,00 mm5,30 mm21.200 N
M101,50 mm17,00 mm6,40 mm33.700 N
M121,75 mm19,00 mm7,50 mm48.900 N
M162,00 mm24,00 mm10,00 mm91.000 N
M202,50 mm30,00 mm12,50 mm147.000 N
  • Drehmomentkontrolle & Schmierung:

    Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf trockene Drehmomenttabellen. Der Drehmomentkoeffizient (K-Faktor) variiert stark je nach Oberflächenbeschaffenheit. Beispielsweise hat eine trockene, verzinkte Schraube einen K-Faktor von ca. 0,20, während die Zugabe von Molybdändisulfidpaste K auf 0,12 reduziert. Die Anwendung trockener Drehmomentwerte auf geschmierte Schrauben führt zu plastischer Verformung. Wir empfehlen, Drehmomentverfahren auf Basis von ISO 16047 festzulegen.

  • Lochspiel (ISO 273):

    Das richtige Spiel ist entscheidend, um Scherbelastungen am Schaft zu vermeiden. Für eine M12-Schraube mit grobem Gewinde verwenden Sie ein 13,5-mm-Spiel (mittlere Serie). Enge Toleranzen (13,0 mm) sollten nur dort eingesetzt werden, wo die Ausrichtung präzisionsgefertigt ist, um ein Verbiegen der Schraube zu vermeiden.

  • Unterlegscheibenauswahl:

    Verwenden Sie immer gehärtete Unterlegscheiben (HV 200 min) unter dem zu drehenden Element (Mutter oder Schraubenkopf), um ein Eindrücken in das zu spannende Teil zu verhindern. Für Schrauben der Festigkeitsklasse 10.9 verwenden Sie Unterlegscheiben nach ISO 7089 (DIN 125A) mit einer Härte von 300 HV, um die Vorspannung aufrechtzuerhalten.

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FAQ

Häufig gestellte Fragen zu Sicherheitsventilen

Das richtige Sicherheitsventil hängt von Ihrem Medium, dem Ansprechdruck, der Temperatur, dem Gegendruck, dem Anschlusstyp und dem anzuwendenden Standard ab. Für die meisten Projekte beginnt die Auswahl mit den Prozessbedingungen, gefolgt von der Ventiltypauswahl, den Materialien und der Dokumentenprüfung.

Die Sicherheitsventilserien nach GB und ASME unterscheiden sich in Bezug auf den Standardrahmen, die Maßangaben, die Codesysteme und die Anforderungen an die Projektkonformität. Die richtige Wahl hängt vom Markt, den Projektspezifikationen und dem Standard ab, dem Ihr System folgen muss.

Zobai-Sicherheitsventile decken Größen von DN10 bis DN600, Druckstufen von 0,6 bis 42 MPa, und Betriebstemperaturen von -196°C bis 570°C, ab, abhängig vom Modell und der Anwendung. Die spezifische Auswahl sollte immer anhand der Betriebsbedingungen und Produktdaten bestätigt werden.

Zobai-Sicherheitsventile werden in den Bereichen Öl und Gas, Petrochemie, Chemie, technische Gase, LNG/LPG, Pharmazie, Lebensmittel und Getränke, HLK, Schiffbau und anderen industriellen Prozesssystemen eingesetzt. Die Eignung für die Anwendung hängt vom Betriebsmedium, der Temperatur, dem Druck sowie den Hygiene- oder Compliance-Anforderungen ab.

Vor der Angebotsanfrage (RFQ) prüfen Käufer normalerweise das Datenblatt, die anwendbare Norm, die Modell- oder Code-Referenz, die Materialien, die Abmessungen und wichtige Auswahldaten wie Ansprechdruck und Betriebsbedingungen. Wenn diese Dokumente bereitstehen, beschleunigt dies die technische Prüfung und erhöht die Genauigkeit des Angebots.